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Waffen: US-Präsident bleibt vage

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Waffen: US-Präsident bleibt vage

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Der amerikanische Präsident Barack Obama hat Konsequenzen aus dem Amoklauf in einer Grundschule der Stadt Newtown (Connecticut) angekündigt. Er habe Vizepräsident Joe Biden beauftragt, schnell Vorschläge zu erarbeiten, die eine solche Tragödie wie in Newtown in Zukunft verhindern könnten. Biden und andere Mitglieder des Kabinetts sollten konkrete Reformen vorschlagen. Dies werde nicht etwa “sechs Monate” dauern, sondern zügig geschehen. In welche Richtung die Maßnahmen gehen sollten, sagte der Präsident nicht. Vorab hatte das Weiße Haus allerdings bekanntgegeben, Obama werde eine Initiative der demokratischen Senatorin Dianne Feinstein zum Verbot bestimmter halbautomatischer Waffen wie Sturmgewehren “aktiv unterstützen”.

Der 20-jährige Amokläufer Adam Lanza hatte am vergangenen Freitag an der Newtowner Sandy-Hook-Grundschule zwanzig Kinder und sechs Erwachsene getötet. Dabei gab er nach Polizei-Angaben mehrere hundert Schüsse ab, seine Opfer wurden bis zu elf Mal getroffen. Zuvor hatte Lanza zuhause bereits seine Mutter erschossen. Nach dem Blutbad nahm er sich selbst das Leben. Sein Motiv liegt noch im Dunkeln.