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Russische Rekordkälte dauert an

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Russische Rekordkälte dauert an

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In Russland herrscht weiterhin Eiseskälte, wie sie für einen Dezember unüblich ist. In einer Gegend in
Sibirien wurden gerade fast minus sechzig Grad gemessen. Dutzende Menschen sind schon erfroren.

In Moskau schwanken die Temperaturen um die minus zwanzig Grad – am Tag kaum darüber, auch diese Nacht aber beträchtlich darunter. In den nächsten Tagen lässt diese Kälte jedoch nach.

Auch in der Ukraine sind schon fast vierzig Menschen in der Kälte gestorben. “Alte Leute können sich nicht mal Feuerholz für den Herd holen”, sagt ein Mann in Kiew; “sie verhungern einfach und sterben an der Kälte, so wie es ganz früher war.”

Landesweit sind nach Behördenangaben weit über dreitausend Stellen eingerichtet worden, wo Frierende warmes Essen und heiße Getränke bekommen.

Im polnischen Krakau – wo es aber bei weitem nicht so kalt ist – wurde eigens zu Weihnachten wieder Essen an Arme und Obdachlose ausgegeben; wie zum Beispiel traditionelle polnische Teigtaschen. Eine Viertelmillion dieser Teigtaschen wurden dazu hergestellt. Letztes Jahr waren gut fünfzigtausend Portionen ausgeteilt worden.