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Nordkoreas jüngst erfolgreich gestartete Rakete habe eine Reichweite von über 10.000 Kilometern und könne so auch die USA treffen, warnt Südkorea nach Analyse von Wrackteilen. Die südkoreanische Armee hatte einen Sauerstoffträger der mehrstufigen Rakete nach deren geglücktem Start am 12. Dezember aus dem Meer gefischt und untersucht.

Materialanalysen und Simulationen hätten ergeben, dass die Rakete bei einem Sprengkopf von 500 bis 600 Kilogramm mehr als 10.000 Kilometer überwinden könne, teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium an diesem Sonntag mit.

Nordkorea hatte unbeeindruckt von internationaler Kritik und Sanktionen die Rakete gezündet und damit nach eigenen Angaben einen Forschungssatelliten ins All gebracht. Ein Versuch zuvor im April war gescheitert.

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-Un verteidigte am Freitag bei einem Bankett zur Feier des Erfolges das Recht seines Landes auf “Nutzung des Weltraums zu friedlichen Zwecken” und forderte die Techniker auf, eine Vielfalt von Satelliten und Trägerraketen mit größerer Kapazität zu entwickeln. Der Westen verdächtigt Nordkorea, mit den Raketenstarts verdeckte Waffentests für Atombomben durchzuführen.

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