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Weitere Proteste nach Vergewaltigung in Neu-Delhi

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Weitere Proteste nach Vergewaltigung in Neu-Delhi

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Die Proteste in Neu-Delhi gehen weiter; Auslöser ist die Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau in der indischen Hauptstadt vor einer Woche.

Die Polizei hält die Menschen davon ab, zum Präsidentenpalast vorzudringen. Die Behörden haben größere Ansammlungen verboten, aber das kümmert die Menschen hier nicht.

Sheila Dikshit, die Gouverneurin des Bundesstaats, sagt jedoch, erst einmal brauche man Ruhe und Frieden – erst dann könnten irgendwelche Maßnahmen ergriffen werden.

Die Frau und ihr Freund waren von einer Gruppe junger Männer angegriffen worden, die beide zusammenschlugen und die 23-Jährige vergewaltigten. Die Demonstranten verlangen harte Strafen für die Täter, aber vor allem mehr Sicherheit auf den Straßen.

Letztes Jahr wurden in Indien 24.000 Vergewaltigungen angezeigt. Doch die meisten Täter kommen davon – laut Menschenrechtlern wird nur jeder vierte Angeklagte verurteilt.