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Wetterchaos in Europa

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Wetterchaos in Europa

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Der klirrende Winter hat Russland fest im Griff: Die Bevölkerung bibbert bei Extremfrost. In der Hauptstadt Moskau fielen die Temperaturen auf minus 32 Grad. So kalt wird es dort gewöhnlich erst im Januar. In Sibirien ist das Thermometer in den letzten Tagen sogar auf minus 57 Grad gefallen, der schwerste Dezemberfrost seit 50 Jahren. Allein am Sonntag erfroren sieben Menschen, darunter ein Kind.

In Polen setzte im Westen Tauwetter ein, während der östliche Teil, nahe der Ukraine und Weißrussland, weiter zugeschneit ist. Auf den Straßen herrschte Chaos. Seit Anfang Dezember erfroren in Polen mehr als 45 Menschen. Die Mehrzahl der Opfer waren Obdachlose.

Ein ungewohntes Bild dagegen aus Frankreich. In Biarritz wurden über 20 Grad gemessen. Im französischen Baskenland feierten viele die Weihnachtsferien im Wasser. Statt Schal und Mütze war hier die Sonnencreme gefragt. Auch in Süddeutschland von Schnee keine Spur. In Bayern wurden Rekordtemperaturen von mehr als 20 Grad gemessen.