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Christen in Syrien fürchten Anschläge

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Christen in Syrien fürchten Anschläge

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Die christliche Bevölkerung in Syrien fürchtet Anschläge an den Weihnachtsfeiertagen. Seit einem Attentat vor zwei Monaten in Damaskus leben viele der rund 2,3 Millionen Christen in Syrien in Angst. Der Krieg und die wirtschaftliche Rezession dämpfen zudem die feierliche Stimmung.

Eine Bürgerin erklärte: “Wir sind traurig über das Blutvergießen. Es ist nicht so festlich wie in der Vergangenheit, denn Menschen im ganzen Land trauern. Unser Land wird zerstört. Das macht uns Angst.”

Ein Ladenbesitzer unterstreicht: “Vor einem Jahr zu dieser Zeit glaubten wir, dass die Krise höchstens noch zwei Wochen oder einen Monat anhält. Jetzt ist es schon über ein Jahr. Die Menschen sind traurig, weil sie nicht wissen, wann die Krise vorüber sein wird. Es ist kein Ende in Sicht.

Der Konflikt ist laut den Vereinten Nationen auch religiöser Art. Seit immer mehr Islamisten ins Land kamen, haben sich die Anschläge auf Christen deutlich erhöht. Mehr als 300.000 von ihnen sind seit Beginn des Konflikts aus dem Land geflüchtet.