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Neue Diplomatieversuche in Syrien - Kämpfe gehen weiter

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Neue Diplomatieversuche in Syrien - Kämpfe gehen weiter

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Der UN-Sondergesandte Lakhdar Brahimi hat in Syrien erneut versucht, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln.

Zum insgesamt dritten Mal war der algerische Diplomat dafür nach Damaskus gereist, zeigte sich aber nach einem Gespräch mit Präsident Assad nur wenig optimistisch.

Die Lage sei “beunruhigend”, so Brahimi, der zuvor am eigenen Leib erfahren hatte, wie wenig die Lage unter Kontrolle ist. Der Sondervermittler musste wegen anhaltender Gefechte rund um den Flughafen Damaskus auf dem Landweg von Beirut in die syrische Hauptstadt reisen.

Landesweit gehen die Kämpfe mit unverminderter Heftigkeit weiter.

Berichte über den Einsatz von Chemiewaffen gegen die Rebellen dementierte die Regierung in Damaskus unterdessen.

Auch in der umkämpften Stadt Aleppo wurden neue Gefechte gemeldet.

Kuwait hat unterdessen angekündigt, im kommenden Monat eine Konferenz abhalten zu wollen, um Lösungen für dringende humanitäre Probleme in dem vom Krieg zerrissenen Land zu finden.