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Hollande will ex-Kolonie nicht mehr helfen beim Kampf gegen Rebellen

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Hollande will ex-Kolonie nicht mehr helfen beim Kampf gegen Rebellen

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Die Rebellen nehmen weiter Kurs auf die zentralafrikanische Hauptstadt Bangui – die ehemalige Kolonialmacht Frankreich hat jedoch erklärt, in den Konflikt nicht weiter eingreifen zu wollen.

Rund 250 Soldaten hat Paris am Flughafen Bangui stationiert, die eine Peacekeeping-Mission der Zentralafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECCAS logistisch unterstützen.

Die Zeiten, in denen Frankreich noch afrikanische Regimes unterstützt hätte seien aber vorbei, ließ Frankreichs Präsident Francois Hollande verlauten und machte damit klar, dass von seinem Land keine Hilfe für Präsident Francois Bozizé zu erwarten ist.

Ein Wechsel in der französischen Politik – noch bis vor kurzem stand Paris an der Seite Bozizés.

Seit 2006 leidet der Norden des Landes unter Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen, seit einer Offensive von Rebellen Anfang Dezember kontrolliert die Regierung praktisch nur noch die Hauptstadt Bangui.

Diese wird neben den Truppen von Bozizé auch noch von Einheiten aus dem benachbarten Tschad verteidigt.