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Indisches Vergewaltigungsopfer zur Behandlung in Singapur

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Indisches Vergewaltigungsopfer zur Behandlung in Singapur

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Die 23jährige Inderin, die von sechs Männern vergewaltigt und lebensgefährlich verletzt worden war, ist zur Behandlung in ein Krankenhaus in Singapur gebracht worden. Ihr Zustand hatte sich verschlechtert, nachdem ihr wegen der Vergewaltigung bei bisherigen Operationen bereits ein Teil des Darms entfernt werden musste.

Die Studentin war in einem Bus missbraucht und mit Eisenstangen geschlagen worden. Nun hat die indische Regierung eine Untersuchungskommission eingerichtet. Sie soll die Versäumnisse der Polizei und anderer staatlicher Stellen herausarbeiten.

Die Tat löste eine Welle von Protesten aus, die inzwischen etwas nachgelassen haben. Teilweise kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen, ein Polizist verlor das Leben, Dutzende Menschen wurden verletzt. Die Demonstranten forderten ein rasches Verfahren und die Todesstrafe für die sechs mutmaßlichen Täter.

Viele Inder sind wütend und werfen den Behörden vor, nicht genügend gegen Vergewaltigungen zu tun. Die Regierung versprach Maßnahmen für mehr Schutz und Sicherheit für Frauen.