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Portugals Flughäfen gehen an französischen Konzern

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Portugals Flughäfen gehen an französischen Konzern

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Die portugiesische Regierung hat dem französischen Hoch- und Tiefbaukonzern Vinci beim Verkauf der zehn Flughäfen des Landes den Zuschlag gegeben.

Vinci hat mit seiner Offerte in Höhe von 3,08 Milliarden Euro unter anderem den Frankfurter Airportbetreiber Fraport ausgestochen.

Die zuständige Staatssekretärin im Finanzministerium, Maria Albuquerque, erklärte auf einer Pressekonferenz: “Dies beweist, dass es uns gelingt, ausländische Investoren anzuziehen und, dass die Regierung in einem kurzen Zeitraum schwierige Anforderungen erfüllen kann. Trotz der Umstände ist es uns gelungen, eine umfangreiche Summe zusammenzubringen, die die Erwartungen des Marktes übertrifft.”

Durch die bisherigen Privatisierungen sind 6,4 Milliarden Euro in die Staatskassen geflossen. Damit übertrifft die Regierung das Mindestziel von 5,5 Milliarden Euro. Als nächstes sollen die Post, Wasserversorger und Schiffswerften privatisiert werden.