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Indien trauert um brutal vergewaltigte Frau

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Indien trauert um brutal vergewaltigte Frau

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Es ist ein Tod, der Indien tief erschüttert. Am frühen Samstagmorgen erlag das Vergewaltigungsopfer seinen Verletzungen in einer Spezialklinik in Singapur.

Sechs Männer hatten die junge Inderin vor fast zwei Wochen in einem Bus in Neu Dehli brutal missbraucht, geschlagen und aus dem Fahrzeug geworfen. Tagelang kämpften Ärzte in Indien und Singapur ums Überleben der Frau.

Eine Tat, die in ihrer Heimat Masseproteste auslöste. Bei Ausschreitungen in Neu Dehli wurden 100 Menschen verletzt, ein Polizist starb.

Mit massiven Straßensperren bereiteten sich nun die indischen Behörden auf neue Demonstrationen vor. Die Regierung rief die Menschen auf, ruhig zu bleiben.

Viele Demonstranten ärgert dagegen die Untätigkeit der Behörden. So sollen in Indien 100.000 Vergewaltigungsfälle verschleppt worden und unerledigt sein.

Der Prozess soll in der kommenden Woche beginnen. Außerdem plant die Regierung eine Datendank, die alle verurteilten Vergewaltiger erfasst. In Neu Dehli soll für bedrohte Frauen eine spezielle Notrufnummer eingerichtet werden.