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"Sonst bleibt nur die Hölle!"

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"Sonst bleibt nur die Hölle!"

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Russlands Außenminister Sergej Lawrow und der UN-Sonderbeauftragte Lakhdar Brahimi halten eine politische Lösung des Syrienkonflikts weiter für möglich.

Die syrische Opposition hatte Verhandlungen mit Baschar al-Assad zuvor abgelehnt. Lawrow kritisierte diese Entscheidung, weil Assad bis zum Ende auf seinem Posten bleiben werde.

Lawrow:“Assad hat es wiederholt gesagt, auch gegenüber Lakhdar Brahimi in Damaskus, das er das Land nicht verlassen und bis zum Ende des Konfliktes im Amt bleiben will”.

Brahimi:“Sollte es eine Panik in Damaskus geben und dann eine Millionen Menschen flüchten wollen, so könnten sie nur in den Libanon oder nach Jordanien. Weder Libanon, noch Jordanien sind aber in der Lage 500 Tausend Menschen aufzunehmen, ohne dadurch komplett zusammen zu brechen.
Es bleibt nur die Wahl zwischen einer echten Hölle oder dem diplomatischen Prozess.”

Doch diese Wahl scheint längst entschieden: auch nach mehr als 40.000 Todesopfern dauerten die Kämpfe weiter an.
Syrische Menschenrechtsbeobachter meldeten erneut Luftschläge von Regierungstruppen im Großraum Damaskus. Dort waren die Rebellen in den vergangenen Wochen immer weiter in Richtung Hauptstadt vorgerückt.