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Vom Rücktritt in den Wahlkampf

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Vom Rücktritt in den Wahlkampf

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Der scheidende italienische Regierungschef Mario Monti will sein eigener Nachfolger werden, sollte seine Koalition bei den Wahlen Ende Februar als Sieger hervorgehen.

Damit konkurriert er mit dem skandalträchtigen konservativen Politiker Silvio Berlusconi ums Amt des Ministerpräsidenten. Monti forderte ein Umdenken, denn “die traditionelle Kluft zwischen Links und rechts repräsentiert nicht das Bündnis, das Italien derzeit braucht. Eines, das sich auf Europa konzentriert und auf die Reformen, um unser Land zu verändern. Ein Bündnis, das Europa als Motor benutzt, um später den Kurs Europas mitzubestimmen.”

Wären heute Wahlen, würden die meisten Italiener jedoch für das Mitte-Links-Bündnis von Pier Luigi Bersani stimmen. Das wäre im Senat dann wahrscheinlich von Montis Allianz abhängig.

Monti hatte Berlusconi vor rund einem Jahr als Ministerpräsident abgelöst. Er brachte zahlreiche Reformen auf den Weg, für die er in der Bevölkerung stark kritisiert wurde.