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Brahimi prophezeit Syrien die "Hölle" ohne politische Verhandlungen

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Brahimi prophezeit Syrien die "Hölle" ohne politische Verhandlungen

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Syrische Rebellen kämpfen weiter gegen die Truppen von Präsident Baschir al-Assad.

Ob Bilder wie diese echt sind oder nicht, kann nicht überprüft werden – die Aufständischen jedoch wollen laut eigenen Angaben zufolge Militärgerät des Gegners in der Nähe von Damaskus zerstört haben.

UN-Sondervermittler Brahimi sagte in Kairo unterdessen, beiden Seiten müssten an den Verhandlungstisch, es gäbe nur die Wahl zwischen einer politischen Lösung und der Hölle.

In Homs gelang der Assad-Armee indes ein seltener Vorstoß in der weitgehend von Rebellen gehaltenen Stadt, die daraufhin den TV-Kameras Waffen präsentierte, die sichergestellt worden sein sollen.

Im türkischen Flüchtlingslager Akcakale, in dem zur Zeit geschätzte 25.000 Syrer Zuflucht finden, wandte sich der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan mit einer emotionalen Rede an die Menge.

“Jede heilige Geburt ist schmerzhaft”, so Erdogan. “Und momentan bereit sich Syrien auf so eine schmerzhafte Geburt vor, an deren Ende der Wille des Volkes siegen wird.”

Erdogan, einst ein Verbündeter Assads, steht seit geraumer Zeit wie viele westliche und arabische Regierungen auf der Seite der syrischen Opposition.