Eilmeldung

Eilmeldung

Irland als EU-Manager: "Für Wachstum und Wachstum"

Sie lesen gerade:

Irland als EU-Manager: "Für Wachstum und Wachstum"

Schriftgrösse Aa Aa

Für “Stabilität, Jobs, Wachstum und Wachstum” will sich Irland laut Regierung Enda Kenny während seines Ratsvorsitzes der Europäischen Union vom 1. Januar an einsetzen. Nach Zypern, das sehr von seiner eigenen Krise abgelenkt war, vermittelt Dublin nun sechs Monate lang zwischen den 27 EU-Ländern.

Und will seinem Ruf als guter EU-Manager gerecht werden, gerade weil es 2010 nach einer verheerenden Bankenkrise als erstes EU-Land unter den Rettungsschirm von EU und
Internationalem Währungsfonds geschlüpft war.
Es ist die siebte Ratspräsidentschaft Irlands seit 1975.

Irland gilt innerhalb der EU als eine Art Modellfall in Sachen Krisenbewältigung. Das Land hat seine Schuldenkrise ohne großes Murren und ohne Proteste ertragen, erfüllt die Anforderungen der “Troika” vorbildlich.

Diese Präsidentschaft soll denn auch nur gut halb so viel kosten wie die letzte, noch in der Rolle des bewunderten “Keltischen Tigers”.

Bei den Diplomatentreffen soll es – symbolträchtig – nicht mal mehr Mineralwasser geben. Sondern Gänsewein aus der Leitung.

Mit dpa