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Rebellen in Zentralafrika auf dem Vormarsch

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Rebellen in Zentralafrika auf dem Vormarsch

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Die Bürger der Zentralafrikanischen Republik wünschen sich Frieden, doch die Chance stehen nicht gut. Die Rebellenkoalition Seleka hat Verhandlungen mit Präsident François Bozizé ausgeschlagen. Sie fordert vielmehr seinen Rücktritt.

Die Afrikanische Union setzt sich für ein rasches Ende der Kämpfe ein. Der Sonderbeauftragte der AU-Kommission, Yayi Boni, war am vergangenen Sonntag in die Hauptstadt Bangui gereist, um mit Präsident Bozizé Gespräche aufzunehmen.

Die Rebellen sind unterdessen weiter auf dem Vormarsch. Sie wollen nach eigenen Angaben die Stadt Damara einnehmen, die nur 60 Kilometer von Bangui entfernt ist. Die Afrikanische Union drohte den Rebellen mit Sanktionen, falls sie die Macht übernehmen.

Die Aufständischen werfen dem Präsidenten vor, ein Friedensabkommen von 2007 nicht eingehalten zu haben. Demnach sollten politische Gefangene freigelassen und Kämpfer, die die Waffen niederlegen, bezahlt werden.