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In eigener Sache: euronews wird 20 Jahre alt!

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In eigener Sache: euronews wird 20 Jahre alt!

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Ein neuer Sender entsteht. Sein Name: euronews. Vor 20 Jahren wird im französischen Lyon die Sendezentrale aufgebaut.

Dann, am 1. Januar 1993 ist es soweit: euronews geht zum ersten Mal auf Sendung. Das Programm gibt es zunächst auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Über die Jahre kommen immer mehr Sprachen hinzu.

Während euronews im Laufe der Zeit sein Aussehen ändert, bleibt eines immer gleich: Objektive Nachrichten aus europäischer Perspektive. Auch das Programm wird immer weiter ausgebaut. Tragende Säule sind die Nachrichten. Am bekanntesten dürfte die Sendung No Comment sein: Nachrichtenbilder ohne erklärenden Text.

2003, euronews wird 10 Jahre alt und besteht inzwischen aus sieben Sprachen. Und es geht weiter. Unterstützt wird der Ausbau von der Europäischen Union, was dem Sender zuweilen den Vorwurf fehlender Neutralität einbringt.

Zum Geburtstag gab’s bei France 3 einen Beitrag in dem es hieß, euronews habe es geschafft, dem amerikanischen Sender CNN eine europäische Station entgegenzusetzen. Es war eines der großen Ziele, mit denen euronews einst gestartet war.

In den vergangenen Jahren kamen immer mehr Sprachen hinzu: Arabisch, Türkisch, Ukrainisch, Persisch. Ganz neu dabei: Griechisch und bald Ungarisch. Insgesamt sendet euronews dann in 13 verschiedenen Sprachen. Hinzu kommt polnisch im Netz.

Der einstige Ansatz, keine Moderatoren oder Reporter zu zeigen, wurde in den vergangenen Jahren verändert. Und dies sind einige der Leute, die hinter dem Programm von euronews stecken, das heute zu den meistgesehenen auf der ganzen Welt gehört. Natürlich ist der Sender inzwischen auch im Internet und in den sozialen Netzwerken vertreten. euronews hat Büros und Korrespondenten unter anderem in Brüssel, Washington, Dubai, London, Istanbul und Kiew. So produziert euronews zunehmend eigene Geschichten, zusätzlich zum Material der Partnersender und Anteilehalter.

Ein regelmäßiger Zuschauer ist UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. Er sagt: “Ich hoffe, euronews wird die Welt auch weiterhin mit Nachrichten versorgen, die den Ansprüchen der internationalen Gemeinschaft gerecht werden.”

1993-2013 20 Jahre Berichte und Geschichten