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Konflikt in Zentralafrika spitzt sich zu

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Konflikt in Zentralafrika spitzt sich zu

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Der Konflikt zwischen Regierungssoldaten und Rebellen in der Zentralafrikanischen Republik weitet sich aus. Die Armee erhielt militärische Unterstützung aus den Nachbarländern Tschad und Kongo.

Der Präsident Zentralafrikas, François Bozizé, rief unterdessen die Aufständischen dazu auf, ihn bis zum Ende seiner Amtszeit regieren zu lassen, also noch weitere drei Jahre. Er versprach, dass er nicht noch einmal antreten werde.

Die Anführer der Rebellenkoalition Seleka sind sich nicht darüber einig, ob sie das Gesprächsangebot Bozizés annehmen sollen oder nicht.

Derzeit stehen die Rebellen nur wenige Kilometer von Bangui, der Hauptstadt des Landes, entfernt. Die Stimmung ist angespannt und viele Bewohner verlassen die Stadt. Auf den Märkten sind die Preise für Lebensmittel in die Höhe geschnellt.

Die USA haben bereits ihre Botschaft geschlossen und alle Mitarbeiter außer Landes gebracht.