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U-Bahnen in Athen an Neujahr lahmgelegt

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U-Bahnen in Athen an Neujahr lahmgelegt

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Das neue Jahr hat in Griechenland mit Streiks begonnen: Aus Protest gegen Lohnkürzungen legten die U-Bahn-Fahrer in Athen ihre Arbeit nieder.

Im Rahmen des Sparprogramms wurden die Gehälter aller Beschäftigten in staatlichen Unternehmen zum 1. Januar mit den Einkommen der Beamten gleichgestellt. Das hat laut den Gewerkschaften Einkommensverluste von bis zu 25 Prozent zur Folge.

Ein Rentner zeigt Verständnis: “Ich finde die U-Bahn-Fahrer haben recht. Denn sie arbeiten unter anderen Bedingungen, sie sitzen nicht wie die übrigen Beamten den ganzen Tag in einem Büro. Sie haben also recht zu streiken, selbst wenn das für uns bedeutet, dass wir heute weniger mobil sind.”

Ein anderer Rentner ist eher pessimistisch: “Wir sollten uns nichts vormachen, es ändert sich nichts. Jedes Jahr hoffen wir auf Verbesserungen und jedes Jahr wird es schlimmer.”

Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras sagte in seiner Neujahrsansprache, 2013 werde “kein leichtes Jahr” werden. Experten rechnen damit, dass die Wirtschaft des Landes weiter schrumpft.