Eilmeldung

Eilmeldung

Ein ganz gewöhnlicher Kriegstag in Syrien

Sie lesen gerade:

Ein ganz gewöhnlicher Kriegstag in Syrien

Schriftgrösse Aa Aa

Syrien, 2. Januar. Eine Tankstelle explodiert in Muleiha, einem östlichen Vorort von Damaskus, Oppositionelle zählen mindestens 30 Tote. Die Luftwaffe habe die Tankstelle angegriffen, als gerade eine Treibstofflieferung ankam, so – unbestätigte – Berichte von Gegnern der Regierung von Baschar al-Assad.

Gleichzeitig in Moadhamijat al-Scham, einem anderen Vorort: Mindestens zwölf Mitglieder einer Familie sterben bei einem Luftangriff, so die Beobachtungsstelle für Menschenrechte – die Attacke galt einer Bäckerei.

Strategisch bewegt sich wenig:

Die Straße zwischen Damaskus und dem Flughafe qualmte nach einem Luftangriff.

Aufständische attackierten zwei Stützpunkte der Armee in der Provinz Daraa und den Militärflughafen Taftanas in der Provinz Idlib – eine der letzten Bastionen der Regierungstruppen in der Provinz. Dabei seien mehrere Soldaten samt einem Panzer zu den Rebellen übergelaufen, so die Rebellen.

Fahnenflucht wird in Syrien mit dem Tod geahndet.

Inzwischen sollen sich etwa 50 syrische Generäle in der Türkei aufhalten.

Mit Reuters, dpa, AFP