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Mutmaßlichen Vergewaltigern droht Todesstrafe

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Mutmaßlichen Vergewaltigern droht Todesstrafe

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Fünf Tage nach dem Tod der Studentin, die brutal vergewaltigt worden war, ist Indien immer noch in Aufruhr.

Am kommenden Donnerstag soll in der Hauptstadt Neu Delhi gegen die sechs Beschuldigten Anklage wegen Mordes erhoben werden. Nach Angaben des Innenministers droht den Männern die Todesstrafe.

Die Anwälte des Distrikts kündigten an, dass sie die mutmaßlichen Täter nicht verteidigen wollen, um so einen schnellen Prozess zu ermöglichen.

In Mumbai haben mehrere Frauen in einer
bekannten Bar randaliert. Ihre Wut richtete sich gegen den Besitzer, der einen seiner Drinks den “Vergewaltiger” getauft hatte und damit Werbung machte. Sie forderten, die Polizei solle ihn festnehmen.

Vidya Chavan, eine Abgeordnete der Nationalen Kongresspartei, nahm an der Aktion teil: “In der Bonobo Bar wird ein Cocktail unter dem Namen “Vergewaltiger” verkauft. Es ist eine Schande, dass für manche Menschen Vergewaltigung kein abscheuliches Verbrechen ist. Der Besitzer der Bar findet den Namen witzig. Er hat keinerlei Respekt vor Frauen.”

Ein indischer Minister wandte sich an die Eltern der getöteten Studentin. Er bat sie um Erlaubnis, das neue Anti-Vergewaltigungsgesetz nach ihrer Tochter zu benennen.