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Zentralafrikanische Republik: Rebellen wollen verhandeln

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Zentralafrikanische Republik: Rebellen wollen verhandeln

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Die Regierung der Zentralafrikanischen Republik wird mit dem Rebellenbündnis Seleka verhandeln. Das haben beide Seiten bestätigt. Die Rebellen wollen den Sturz von Präsident Francois Bozizé
und rückten in den vergangenen drei Wochen aus dem Norden immer weiter auf die Hauptstadt Bangui zu. Die Verhandlungen sollen in Libreville, der Hauptstadt Gabuns stattfinden.

Gabun hat ebenso wie die Nachbarstaaten Tschad und Kongo Soldaten in die Zentralafrikanische Republik entsandt, um Präsident Francois Bozizé zu unterstützen.

Bozizé hatte an die ehemalige Kolonialmacht Frankreich appelliert, Soldaten zu schicken, doch die Franzosen winkten ab. Bozizé soll den Rebellen ein “Mitregieren” angeboten und auch versprochen haben, 2016 nicht mehr bei der Wahl anzutreten.

Bozizé war selbst vor zehn Jahren durch Gewalt an die Macht gekommen. Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. Das deutsche Auswärtige Amt hält seine Reisewarnung für das Land aufrecht.