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Rebellen in der Zentralafrikanischen Republik wollen Friedensgespräche

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Rebellen in der Zentralafrikanischen Republik wollen Friedensgespräche

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In der Zentralafrikanischen Republik haben Regierungstruppen und Soldaten der Multinationalen Zentralafrikanischen Einsatztruppe eine Pufferzone zwischen der Stadt Damara und der Hauptstadt Bangui eingerichtet. Nach eigenen Angaben setzten die Rebellen ihren Vormarsch auf Damara nicht fort. Sie seien bereit, Friedensgespräche aufzunehmen, hiess es.

General Jean-Felix Akaga, der an der Spitze der multinationalen Truppe steht, betonte, sollten die Rebellen sich dennoch Damara nähern, würden sie auf eine starke Reaktion treffen. Damara sei unter Kontrolle, und Bangui sei sicher.

In den vergangenen Tagen waren die Rebellen auf Damara zumarschiert und hatten auch mit der Einnahme der Hauptstadt gedroht. Soldaten aus den Nachbarländern waren in die Zentralafrikanische Republik beordert worden, um den Regierungstruppen beizustehen.

Mehrere hundert Menschen, die vor den Rebellen in die benachbarte Demokratische Republik Kongo geflohen waren, kehrten angesichts der Zusage der Rebellen, Friedensgespräche führen zu wollen, wieder nach Bangui zurück. Auch die USA, die Europäische Union und Frankreich forderten Regierung und Rebellen zur Aufnahme von Friedensgesprächen auf.