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Venezuela in Sorge: Familie eilt zu Chavez

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Venezuela in Sorge: Familie eilt zu Chavez

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Das Rätselraten um den Gesundheitszustand des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez, hier zu sehen bei seiner Ankunft im Dezember in Kuba, geht weiter. Nach jüngsten Informationen sind zwei seiner Töchter und sein Bruder an sein Krankenbett geeilt.

Vizepräsident und Außenminister Nicolas Maduro hatte zuletzt gesagt, der krebskranke Comandante kämpfe mit gigantischer Kraft, sein Zustand sei jedoch “komplex” und “heikel”.

Chavez sollte eigentlich am 10. Januar seine vierte Amtszeit antreten. Dazu wird er allerdings allen Anschein nach nicht in der Lage sein. Im Fall von Neuwahlen hat Chavez seinem Volk bereits
empfohlen für Maduro zu stimmen.

Boliviens Präsident Evo Morales macht sich Sorgen um seinen Amtskollegen und wünschte ihm in seiner Neujahrsbotschaft viel Kraft und Energie. Er bete für ihn.

Venezuelas Opposition fordert unterdessen von der Regierung die Wahrheit über Chavez Erkrankung.

Das Land ist nervös, denn das ganze politische System ist auf den charismatischen Führer Chavez ausgerichtet. Viele fürchten einen internen Machtkampf.