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Komplikationen nach Operation von Hugo Chávez

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Komplikationen nach Operation von Hugo Chávez

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Um Hugo Chávez steht es nicht zum Besten: Venezuelas Regierung sieht sich nun zu einer Erklärung gezwungen, wie es dem Staatspräsidenten geht.

Bei Chávez war erneut Krebs festgestellt worden; er ist wieder zur Behandlung in Kuba. Von einem schwierigen Eingriff spricht Informationsminister Ernesto Villegas, der dort am 11. Dezember vorgenommen worden sei.

Nach einer schweren Lungeninfektion habe es Komplikationen gegeben, sagt Villegas. Chávez leide daher jetzt an Atemwegsschwäche und müsse unbedingt die ärztlichen Anordnungen befolgen.

Vizepräsident Nicolas Maduro vertritt Chávez zur Zeit. Er ist gerade vom Krankenbesuch aus Kuba zurückgekommen, sagt aber nichts Konkretes.

Chávez sei sich seiner Lage vollständig bewusst, meint Maduro nur: Er habe einen Kampf zu bestehen, aber sein Kampfgeist sei ungebrochen. Eher früher als später werde Chávez wieder in der Heimat sein, und man werde ihm die Geschicke wieder teilweise anvertrauen.

Für den Präsidenten war es die vierte Krebsoperation in anderthalb Jahren. Im Oktober wurde der bei vielen Venezolanern äußerst beliebte Chávez trotzdem in das höchste Staatsamt wiedergewählt. Nächste Woche, am 10. Januar,
sollte er an sich für seine neue Amtszeit vereidigt werden. Offen ist, wie es weitergeht, wenn er diesen Termin nicht einhalten kann.