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Hilfe nach dem Sturm - US-Kongress ziert sich

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Hilfe nach dem Sturm - US-Kongress ziert sich

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Der amerikanische Kongress hat umgerechnet 7,4 Milliarden Euro Finanzhilfe für die Opfer des Wirbelsturms Sandy bewilligt.

Die republikanische Mehrheit im Kongress hatte am Mittwoch ein Votum zur Auszahlung der Gesamtsumme von mehr als 60 Milliarden US-Dollar verhindert. Die andere Kongresskammer, der Senat, hatte die Gesamthilfe bereits in der vergangenen Woche freigegeben.

Politiker beider Parteien in den betroffenen Ostküstenstaaten verurteilten die Verzögerung. “Ihr solltet Euch schämen“, so der republikanische Gouverneur Chris Christie des demokratisch dominierten Bundeststaats New Jersey.

Auch den Betroffenen vor Ort fehlt das Verständnis für die Verzögerung: “Hier wohnt die arbeitende Mittelschicht, es werden also Steuern gezahlt. Deswegen ist es höchste Zeit, dass die Menschen hier in Breezy Point Hilfe von Seiten der Regierung bekommen, “ so ein Einwohner des Bundesstaats New York.

“In unserem Staat haben die Demokraten das Sagen”, ärgert sich ein Betroffener aus New Jersey. “Die republikanischen Kongressabgeordneten haben die Bewilligung aus politischen Gründen bewusst verzögert.”

Der Hurrikan Sandy hatte Ende Oktober 2012 Teile von Connecticut, New Jersey und New York verwüstet und dabei Dutzende Menschen getötet. Mit einem Durchmesser von fast 1800 Kilometer war Sandy das größte je über dem Atlantik gemessene Sturmgebiet.