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Britische Krisenkoalition will gemeinsam weitermachen

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Britische Krisenkoalition will gemeinsam weitermachen

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Inhaltlich ist sie zwar gespalten, dennoch will die britische Regierungskoalition aus Konservativen und Liberaldemokraten bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2015 durchhalten. Das gaben Premier David Cameron und Liberalenchef Nick Clegg jetzt öffentlich bekannt.

Cameron: “Großbritannien befindet sich in einem globalen Rennen und das bedeutet, es ist Zeit für eine Bestandsaufnahme für Länder wie das unsere. Manche Länder werden untergehen, andere werden schwimmen. Damit Großbritannien Erfolg hat, müssen wir harte Entscheidungen fällen, um wettbewerbsfähig und erfolgreich zu sein. In der Koalition waren wir nicht immer einer Meinung, und das wird zweifelsohne auch in den kommenden Monaten so bleiben.”

Angesichts der Krisen in den vergangenen Jahren gaben sich beide Seiten demonstrativ motiviert zur weiteren Zusammenarbeit – allen möglichen Meinungsunterschieden zum Trotz.

Clegg: “Wir müssen über die Parteigrenzen hinausreichen und schnell und mutig handeln können, um mit den Herausforderungen fertigzuwerden. Man muss sich nur einmal die waghalsige Politik in Washington vergangene Woche anschauen oder das Versagen mancher europäischer Regierungen ansehen, die ihre Wirtschaftsprobleme nicht mit der notwendigen Entschlossenheit anpacken.”

Cameron und Clegg sprachen sich erneut für den Verbleib Großbritanniens in der EU aus. Vor allem aber soll es in der verbleibenden Regierungszeit um Innenpolitik gehen. Cameron kündigte weitere Sparanstrengungen an. So sollen etwa die sozialen Ausgaben weiter gesenkt werden.