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Entführt? Abgestürzt? Suche nach Modezar Missoni bleibt erfolglos

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Entführt? Abgestürzt? Suche nach Modezar Missoni bleibt erfolglos

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Vom italienischen Modezar Vittorio Missoni fehlt weiter jede Spur. Die Suche nach dem Kleinflugzeug, mit dem der Sohn des Firmengründers Ottavio Missoni zusammen mit seiner Frau und vier weiteren Insassen vor der venezolanischen Küste verscholl, wurde ausgeweitet. Missonis Bruder beteiligte sich persönlich daran. Die Privatmaschine war am Freitag auf dem Weg von der Inselgruppe Los Roques zur Hauptstadt Caracas vom Radar verschwunden.

Ein Freund Missonis wäre beinahe mitgeflogen:
Missoni habe sie gedrängt, doch mitzukommen, erzählt Giuseppe Scalvenzi. Doch Scalvenzis Frau habe noch ein paar Stunden länger auf der Insel bleiben wollen, also seien sie später abgeflogen. Er wolle gar nicht daran denken.

Missoni hatte auf Los Roques Urlaub gemacht. Die Wetterbedingungen für den Flug sollen gut gewesen sein. Die italienischen Medien spekulieren über Parallelen zu einem ähnlichen Fall, als ebenfalls am 4. Januar vor fünf Jahren ein Flugzeug mit Italienern an Bord auf derselben Strecke spurlos verschwand. Auch von einer möglichen Entführung oder einem Akt von Drogenbossen ist die Rede.