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Patriarch Kyrill mahnt Staatsführung zu Respekt für Bürgerrechte

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Patriarch Kyrill mahnt Staatsführung zu Respekt für Bürgerrechte

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Zwei Wochen nach der westlichen Welt hat Russland in der Nacht auf Montag die Geburt Christi gefeiert. Zum Hauptgottesdient mit Patriarch Kyrill in Moskau, den das Staatsfernsehen übertrug, kam unter anderem Ministerpräsident Dmitri Medwedew.

Kurz zuvor hatte Kyrill, ein langjähriger Unterstützer von Präsident Wladimir Putin, dessen Partei Einiges Russland zur Mäßigung ermahnt. Das geplante Gesetz gegen die Verletzung religiöser Gefühle dürfe die Bürgerrechte nicht einschränken. Es war nach dem provokanten Anti-Putin-Auftritt der Punkband Pussy Riot auf den Weg gebracht worden.

Putin feierte Weihnachten im Ferienort Sotschi am Schwarzen Meer.

Die russisch-orthodoxe Kirche hält sich an den Julianischen Kalender. Er hinkt hinter dem üblichen gregorianischen 13 Tage her.

Zu Sowjetzeiten jahrzehntelang verpönt, wird Weihnachten seit 1991 wieder offiziell gefeiert.

Mit Reuters