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Vorauskommando der Patriot-Staffeln in die Türkei aufgebrochen

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Vorauskommando der Patriot-Staffeln in die Türkei aufgebrochen

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Tränenreicher Abschied am Stützpunkt Eindhoven in den Niederlanden. Ein Vorauskommando mit rund 30 niederländischen und 20 deutschen Soldaten ist an diesem Dienstag in die südtürkische Stadt Adana aufgebrochen. Deutschland, die Niederlande und die USA entsenden jeweils zwei Raketenabwehrstaffeln in die Türkei zum Schutz vor möglichen syrischen Angriffen.

“Wir wissen, dass die syrische Regierung schon geschossen hat, dass sie Scud-Raketen in Syrien eingesetzt hat. Wir wissen auch, dass sie Raketen größerer Reichweite hat, die die Stadt bedrohen können, die wir verteidigen werden. Wir verteidigen eine türkische Stadt gegen diese Bedrohung durch Langstreckenraketen”, erklärt der niederländische Kommandeur Erik Abma.

Die Nachhut wird in zwei Wochen nachkommen. Während das Vorauskommando von den Niederlanden aus aufbrach, begann in Norddeutschland am Hafen von Lübeck-Travemünde die Verschiffung von rund 300 Fahrzeugen und 130 Containern mit militärischer Ausrüstung.

Für die deutschen Patriot-Staffeln ist es nach etlichen Übungsmanövern der erste Einsatz. Die Türkei hatte die NATO um Hilfe gebeten, ihre Grenze zu Syrien zu schützen. Die Patriot-Raketen sollen in drei Städten im Südosten der Türkei stationiert werden.