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Anders Bardal gewinnt Nachtspringen von Wisla

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Anders Bardal gewinnt Nachtspringen von Wisla

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Der Norweger Anders Bardal segelte wie eine Fledermaus durch die polnische Nacht und sicherte sich am Mittwochabend den erstmals in Wisla ausgetragenen Weltcup.
Gregor Schlierenzauer aus Österreich fehlte wegen einer Viruserkrankung, der deutsche Topspringer Severin Freund legte eine Pause ein.

Also schlug Bardals Stunde. Der 30-Jährige gewann damit sein erstes Weltcupspringen des Winters, den Triumph im Teamwettbewerb von Lillehammer nicht mitgerechnet. Es läuft also wieder für den Weltcupgesamtsieger der vergangenen Saison.

Auch Richard Freitag holte in Polen seine bisher beste Platzierung dieses Winters. Zum siebten Mal in seiner Laufbahn sprang der 21-Jährige von der SG Nickelhütte Aue aufs Podium.

Und Rune Velta legte noch einen drauf. Denn der Norweger war im Weltcup noch nie so gut wie in Wisla. Bei seinem 50. Weltcup-Start klappte es endlich mit einer Platzierung auf dem Treppchen.
Der Schweizer Simon Ammann wurde Fünfter, bester ÖSV-Athlet war Wolfgang Loitzl als Zwölfter. Die Skispringer bleiben in Polen, am Wochenende geht es in Zakopane um Weltcuppunkte.