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Forscher: Paris wichtig für die Einnahmen der PKK

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Forscher: Paris wichtig für die Einnahmen der PKK

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Über den Mord an den drei kurdischen Frauen in Paris hat Euronews mit Didier Billion gesprochen. Er ist ein französischer Politikforscher und Kenner der türkischen Politik.

Euronews: Welche Folgen hat das für den Friedensprozess?

Billion: Wenn diese Leute den sowieso schon schwierigen und langwierigen Prozess zum Scheitern
bringen wollten, kann man nur hoffen, dass sie das nicht schaffen. Die Kurdenfrage ist für die Türkei natürlich das Hauptproblem, wenn es um die Demokratisierung des Landes geht.

Euronews: Paris war immer wichtig für die PKK, vor allem zum Spendensammeln.

Bilion: Das stimmt: Hier hat es über viele Jahre etliche Fälle einer “Revolutionssteuer” gegeben, wie
es die PKK-Führung nennt. Für mich ist das eher eine Schutzgelderpressung bei türkischen oder kurdischen Händlern.

Die Terrorismusbekämpfer der Pariser Justiz haben etliche Einsätze und Ermittlungen durchgeführt, die
zu Festnahmen führten und auch zu Anklagen gegen
führende PKK-Vertreter, die an illegalen Geldgeschäften beteiligt waren.

Das ist also überhaupt nichts Neues, dass dieser Geldaspekt bei der Tätigkeit der PKK in Frankreich und in Paris sehr wichtig ist.