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US-Waffenrecht - Obama-Regierung will Neuerungen anpacken


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US-Waffenrecht - Obama-Regierung will Neuerungen anpacken

Rund vier Wochen nach dem Schulmassaker in Newtown trifft US-Vizepräsident Joe Biden am heutigen Donnerstag die Waffenlobby – unter anderem Vertreter der einflussreichen National Rifle Organization. Die Millionen NRA- Mitglieder sind strikt gegen schärfere Waffengesetze.

Biden will an der Spitze einer Kommission gegen Waffengewalt bis Ende des Monats Vorschläge erarbeiten, wie Tragödien wie in Newtown verhindert werden können.

Joe Biden:

“Wir sind fest entschlossen zu handeln, der Präsident und ich. Das hier sind nicht nur Fototermine. Verfügungen sind in Arbeit, der Generalstaatsanwalt unterstützt uns da und der Rest der Regierung. Auf Gesetzesebene muss auch etwas passieren.”

Mit Waffengegnern und Opferfamilien hat Biden schon gesprochen.

In den USA gibt es mehr als 200 Millionen Pistolen und Gewehre in Privatbesitz. Die Waffengesetze in den meisten US-Staaten gelten als extrem liberal. Jedes Jahr kommen dadurch mehr als 10 000 Menschen um, bei 350.000 Verbrechen sind die Täter bewaffnet.

Mit Waffen aus dem Schrank seiner Mutter war ein Jugendlicher in Newtown, Connecticut erst auf sie und dann auf Schulkinder und Lehrer losgegangen. Am Ende waren 26 Menschen tot.

Mit dpa, Reuters

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