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"The Grandmaster", die Rückkehr des Großmeisters Wong Kar Wai

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"The Grandmaster", die Rückkehr des Großmeisters Wong Kar Wai

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Der chinesische Autorenfilmer Wong Kar Wai ist zurück. Sein Kung-Fu-Epos “The Grandmaster” wird am 07. Februar als Eröffnungsfilm der Berlinale seine Deutschland-Premiere feiern.

Der Film erzählt die Geschichte der Martial-Arts Legende “Yip Man”. Er war der Lehrer von Schauspieler und Kung-Fu-Star Bruce Lee.

Wong Kar Wai ist bekannt für seinen experimentellen Regiestil. Die außergewöhnliche Ästhetik seiner Filme hat zahlreiche zeitgenössische Filmemacher beeinflusst.

Acht Jahre lang arbeitete Wong an dem Film, bevor er in Hong Kong Premiere feiern konnte. Über 100 Kung-Fu Meister aus ganz China hat der Regisseur in der Vorbereitungszeit zum Film besucht.

“Im Martial-Arts-Universum gibt es viele Menschen, die zwar keine “Meister” sind, aber trotzdem eine Passion für Kung-Fu haben. Sie hoffen, etwas aus ihrer Kunst der Nachwelt zu hinterlassen. Diesen Geist möchte der Film vermitteln. Gedanken, die niemals vergessen werden, deren Echo immer hörbar bleiben wird.”

Der Film spielt im frühen 19. Jahrhundert, in der Anfangsphase des modernen Chinas. Unter den vier größten Kämpfern der damaligen Zeit war auch eine Frau: “Gong Er”, gespielt von Zhang Ziyi, die aus dem Film “die Geisha” bekannt ist. Die Schauspielerin bereitete sich mit dem Lehrer des Kung-Fu-Stars Jet Li auf die Rolle vor:

“Die Kung-Fu Kämpferin “Gong Er” ist eine Kombination der typischen Charakterzüge und Stärken der Frauen in dieser Ära.
Bereits vor Beginn der Derharbeiten haben wir die Kung-Fu Bewegungen trainiert, weil der Regisseur gehofft hatte, dass wir so den Geist des Kung-Fus verinnerlichen.”

Regisseur Wong Kar Wai ist auch Jurypräsident der Berlinale, die vom 07. bis zum 17. Februar stattfinden wird. Deshalb wird “The Grandmaster” dort als Eröffnungsfilm außerhalb des Wettbewerbs zu sehen sein.