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Mali ruft Frankreich und UN um Hilfe an

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Mali ruft Frankreich und UN um Hilfe an

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Die Situation in Mali spitzt sich zu. Nachdem islamistische Rebellen weiter in Richtung Hauptstadt vorrücken, hat Präsident
Dioncounda Traore Frankreich und die Vereinten Nationen nun um Hilfe gebeten. Der französische UN-Botschafter Gerard Araud verkündete, sein Land werde Mali beistehen. Außerdem forderte er in einer
kurzfristig einberufenen Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates in New York breite Unterstützung.

“Wir rufen alle Mitgliedsstaaten dazu auf, sich an der Lösung der Krise in Mali militärisch und politisch zu beteiligen und die Regierung des Landes bei der Beseitigung dieser terroristischen Gefahr zu unterstützen. Die jüngsten Ereignisse unterstreichen erneut, dass die Bildung einer afrikanischen Kraft in Mali, unter Anleitung europäischer Experten, von höchster Dringlichkeit ist.”

Die Rebellen hatten zuletzt die strategisch wichtige Stadt Kona eingenommen, die nur 600 Kilometer von der Hauptstadt Bamako entfernt ist.

Im Dezember hatte es zwar Verhandlungen zwischen den Rebellen und der Regierung Malis gegeben. Die Gewalt in dem Land hält jedoch weiter an.