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Wut und Trauer nach Mord an kurdischen Aktivistinnen


Frankreich

Wut und Trauer nach Mord an kurdischen Aktivistinnen

Am Tag nach dem Mord an drei kurdischen Aktivistinnen in Paris herrscht Trauer und Wut. In der französischen Hauptstadt versammelten sich hunderte Kurden, um der Frauen zu gedenken. Wie die Obduktion ergab, haben die Mörder offenbar sehr gezielt gehandelt. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet, schossen die Täter ihren Opfern gleich mehrfach in den Kopf.

“Wenn Kurden getötet werden, ist das ein politischer Mord. Wir brauchen Frieden, ich brauche Frieden. Ich brauche keine Regierung, die Mörder schickt. Was soll man dazu sagen?”, so ein Kurde.

Auch in Istanbul gedachten viele den Opfern. Außerdem fanden Proteste in den Straßen statt. Die Hintergründe der Tat liegen weiter im Dunkeln. In der türkischen Stadt Diyarbakir, in der viele Kurden leben, vermuten einige die Türkei hinter dem Attentat. Sicher ist man sich aber nicht.

Ein Einwohner Diyarbakirs meint:
“Sie haben drei unserer gebildeten Frauen in Paris gelyncht. Sie haben sie massakriert. Wir verdammen die, die das getan haben.”

Einige Kurden meinen, die Mörder könnten auch aus den eigenen Reihen kommen. Streit zwischen einzelnen Fraktionen in der kurdischen Gemeinde könnten der Grund für Tat sein.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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