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Ted Ligety zaubert beim Riesenslalom-Weltcuprennen

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Ted Ligety zaubert beim Riesenslalom-Weltcuprennen

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Der US Amerikaner Ted Ligety hat das Weltcuprennen im schweizer Adelboden gewonnen. Für die deutschen Ski-Rennläufer bleibt der Tag allerdings unvergessen. Noch nie haben es gleich zwei Deutsche geschafft, bei einem Riesenslalom-Weltcuprennen auf das Podium zu fahren.
Tagessieger Ted Ligety war 1,15 Sekunden schneller und gewann bereits zum vierten Mal in diesem Winter. “Natürlich bin ich jetzt der WM-Favorit”, sagte der Amerikaner.

Der Garmischer Fritz Dopfer, der am “Chuenisbärgli” sein bestes Weltcup-Ergebnis einfuhr, schaffte es auf Platz zwei. Besser hätte es kurz vor der WM im Februar nicht laufen können.

Ein Wahnsinnstag, das waren die Worte von Felix Neureuther.
Mit nur 0,9 Sekunden hinter seinem Teamkollegen schaffte er es auf Platz drei. 20 000 Fans waren mit dabei, als Neureuther im Finale einen unglaublich guten Lauf hatte.

Zwei deutsche auf einem Weltcup-“Stockerl” hatte es zuletzt am 11. Januar 1992 bei der Abfahrt von Garmisch gegeben: Hinter Sieger Markus Wasmeier belegte Hans-Jörg Tauscher damals Rang drei.

Der Österreicher Marcel Hirscher war der Unglücksrabe des Rennens. Mit einem Patzer auf dem Zielhang verschenkte er den möglichen Sieg und wurde stattdessen nur Nummer 16.

Der “Chuenisbärgli” gilt als einer anspruchsvollsten Hänge im Weltcup.

Selbst der Weltmeister Ligety stand dort noch nie auf dem “Stockerl” – bis zu diesem Rennen, das auch den deutschen Sportlern in Erinerung bleiben wird.