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Französische Kampfjets haben ihre Einsätze gegen die wohl von der Al-Kaida angeführten Islamisten in Mali fortgesetzt. Von einem Flughafen in Tschad aus starteten die Flugzeuge zu ihrer Mission. Gleichzeitig bereitet sich auch die westafrikanische Staatengemeinschaft ECOWAS darauf vor, wie angekündigt am Montag Truppen nach Mali senden zu können, um den Norden des Landes von den Extremisten zurückzuerobern.

Inzwischen konnte die malische Armee mit Hilfe Frankreichs die Islamisten aus der Stadt Konna verjagen und ihren Marsch auf die Hauptstadt Bamako stoppen.

Wegen des Einsatzes der früheren Kolonialmacht in Mali wurden nun in Frankreich die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Präsident Francois Hollande sagte: “Der Kampf gegen den Terrorismus verlangt, dass wir die nötigen Vorsichtsmaßnahmen hier in Frankreich treffen. Ich habe Regierungschef Jean-Marc Ayrault angewiesen, den Schutz von Gebäuden und des öffentlichen Nahverkehrs zu verstärken.”

In Paris wächst außerdem die Sorge um die französischen Geiseln in Nordafrika. Teilweise sind sie schon seit Jahren in muslimisch geprägten Ländern in Geiselhaft. Die nordmalische Islamistengruppe Ansar Dine drohte außerdem allen Franzosen in der muslimischen Welt mit Vergeltung für das Eingreifen der französischen Streitkräfte.

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