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Ein Jahr danach: Gedenkfeier für "Costa Concordia"-Opfer

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Ein Jahr danach: Gedenkfeier für "Costa Concordia"-Opfer

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Bewegender Abschluss des ersten Jahrestags der Schiffs-Havarie: Am Sonntagabend um 21.45 Uhr ertönten die Schiffssirenen sämtlicher Schiffe im Hafen der italienischen Insel Giglio. Um diese Uhrzeit hatte vor einem Jahr das Kreuzfahrtschiff vor der toskanischen Küste einen Felsen gerammt und war anschließend gekentert. Bei dem Unglück starben 32 Menschen.

Überlebende, Opfer-Angehörige und Retter hatten sich am Sonntag auf Giglio versammelt, um der Opfer zu gedenken. Bei einem tränenreichen Gottesdienst beteten die Familien für die Toten.
Künftig sollen auf der Insel Gedenktafeln an sie erinnern. Gegen den Kapitän Francesco Schettino läuft u.a. ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung.

“Es ist wichtig hier zu sein”, so eine Frau. “Besonders für meine Mutter. Ich war schon einmal hier aber meine Mutter konnte sich bisher nicht von meinem Bruder verabschieden.”

Am Morgen war an der Unglücksstelle ein mit einer Gedenktafel versehener Felsbrocken ins Wasser gelassen worden. Die Reederei teilte unterdessen mit, das Wrack der Costa Concordia solle noch vor Ende des Sommers geborgen werden.