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Automesse Detroit: Die Branche zeigt sich optimistisch

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Automesse Detroit: Die Branche zeigt sich optimistisch

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Mit großen Erwartungen hat in Detroit die größte Automesse Nordamerikas ihre Pforten geöffnet. Die US-Autoindustrie ist zuversichtlich, die Branche hat sich stabilisiert. Und so feiert man Neuerscheinungen: die neue Corvette Stingray etwa, die als einer der Stars der Messe gilt.

Allerdings bleibt ein Wermutstropfen: Die US-Hersteller wachsen zwar, aber nicht schnell genug, und gerade deutsche Autobauer dringen immer stärker in den US-Markt vor. Im abgelaufenen Jahr konnten deutsche Hersteller ihren Absatz in den USA um 21 Prozent steigern, ihr Marktanteil liegt inzwischen bei rund neun Prozent. Und der Trend wird sich wohl fortsetzen. “In den vergangenen drei, vier Jahren ist die Energie und die Dynamik in der Branche Schritt für Schritt zurückgekehrt”, meint Larry Dominique von Truecar.com. “Dieses Jahr gibt es viele Neuheiten von europäischen und asiatischen Herstellern. Und wir beobachten eine große Bandbreite, von Luxusautos bis zu Kleinstwagen für Fahranfänger. Es gibt hier also eine große Zahl an Präsentationen, Weltneuheiten und alles ist sehr aufregend.”

Für das Jahr 2013 erwarten Experten, dass weltweit 82,7 Millionen Fahrzeuge verkauft werden. Im schwächelnden Europa sollen die Verkäufe auf knapp 18 Millionen sinken, in den USA auf 15 Millionen steigen und im aufstrebenden China erwarten Experten, dass rund 20,6 Millionen Fahrzeuge an den Mann kommen. Viele europäische und vor allem deutsche Hersteller setzen ihre Hoffnungen auf die Märkte in Fernost und den USA. Aber auch für US-Konzerne sieht es gut aus – Chrysler, Ford oder General Motors machen ordentliche Gewinne. GM setzt auf eine elektrische Version des Cadillac, die Ende 2013 in Produktion gehen soll. Die Branche hat das Tief in den USA vollständig überwunden – und das gibt Hoffnung auch für Europa.