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Ben Affleck großer Gewinner der Golden Globes

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Ben Affleck großer Gewinner der Golden Globes

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Es wurde viel gelacht bei den siebzigsten Golden Globe Awards. Und es gab viele Trophäen. Der diesjährige Sieger ist “Argo” – die Geiselbefreiung im Iran wurde als bestes Drama ausgezeichnet, und Ben Affleck als bester Regisseur. “Ich möchte meinen drei Kindern danken, ich liebe euch, und ich danke meiner Frau, ohne die ich nicht hier wäre, ich bete dich an, ich liebe Dich so sehr.”

Die CIA und die kanadische Regierung hatten gemeinsam sechs Amerikaner befreit, die 1979 in der US-Botschaft im Iran als Geiseln festgehalten worden waren.

Jessica Chastain wurde als beste Drama-Schauspielerin in “Zero Dark Thirty” ausgezeichnet. “Ich wollte schon als kleines Mädchen Schauspielerin werden. Und ich habe lange dafür gearbeitet und gekämpft und stand lange Jahre im Abseits. Dass ich nun, in diesem Moment hier stehe, ist ein wunderbares Gefühl, eine große Ermunterung und Unterstützung. Vielen Dank dafür!”

In dem Film von Kathryn Bigelow spielt Chastain eine CIA-Agentin auf der Jagd nach Osama bin Laden.

Steven Spielbergs “Lincoln” lag bei den Globes anfangs mit sieben Nominierungen in Führung. Am Ende war es nur ein Preis – für den besten Schauspieler: Daniel Day-Lewis als Lincoln.

Der Film über den Kampf von US-Präsident Abraham Lincoln für das Ende der Sklaverei zeigt die letzten vier Monate seines Lebens.

“Les Miserables”, das Musical zu dem klassischen Roman von Victor Hugo, brachte Hugh Jackman den Globe in der Kategorie “Schaupieler in einem Musical oder einer Komödie”. Er spielte den tragischen Helden Jean Valjean. Die Kinoversion der großen Bühnenshow über französische Revolutionäre erhielt insgesamt drei Golden Globes.

Der Oscar-Preisträger Christoph Waltz aus Österreich wurde schon zum zweiten Mal bei den Golden Globes ausgezeichnet, wieder als bester Schauspieler in einer Nebenrolle – in Quentin Tarantinos “Django Unchained.”

“Ich muss nach Luft schnappen. Danke, meine Damen und Herren von der Hollywood-Auslandspresse, für diese Ehrung. Quentin, Du weißt, dass ich tief in Deiner Schuld stehe, für meine Dankbarkeit gibt es keine Worte.”

Waltz spielt einen vornehmen Kopfgeldjäger, der einen früheren Sklaven als Lehrling anstellt.

Der österreichische Regisseur Michael Haneke erhielt den Preis in der Kategorie “bester fremdsprachiger Film” für “Amour” – aus den Händen von Arnold Schwarzenegger.

“Ich hätte nie gedacht, in Hollywood einen Preis von einem Österreicher zu erhalten,” sagte Haneke.

Die Geschichte einer Liebe im Alter ist das düstere und zugleich bewegende Portrait einer hochbetagten und geschwächten Frau, die von ihrem Ehemann umsorgt wird.