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Somalische Milizen zeigen Foto von totem Soldaten

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Somalische Milizen zeigen Foto von totem Soldaten

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Nach der gescheiterten Geiselbefreiung vom Wochenende haben die somalischen Milizen den Tod eines zweiten französischen Soldaten bestätigt und Fotos über Twitter veröffentlicht. Die französische Regierung hatte ihn zunächst als vermisst gemeldet. Laut den Al-Schabaab-Milizen erlag der Soldat, den sie in ihre Gewalt genommen hatten, seinen Schussverletzungen. Über das Schicksal der Geisel, die noch an Leben sei, hätten sie gerichtet und würden ihr Urteil wenige Stunden später bekanntgeben.

Der französische Geheimdienstmitarbeiter war vor dreieinhalb Jahren in Somalia entführt worden und ist nach Auffassung der Regierung wahrscheinlich ebenfalls tot. In der Nacht vom Freitag zum Samstag hatten französische Eliteeinheiten in Buula-Marer vergeblich versucht, die Geisel zu befreien. Etwa fünfzig Mann waren mit mehreren Hubschraubern nach Somalia geflogen. Sie trafen dort aber auch mehr Widerstand als erwartet. Nach Angaben der französischen Regierung gab es etwa zwanzig Tote, allein 17 Somalier, darunter viele Schabaab-Kämpfer.

Frankreich hatte die Befreiungsaktion kurz nach Beginn seines Kampfeinsatzes in Mali eingeleitet. Und hat nun die Sorge, dass die Landsleute, die in mehreren afrikanischen Ländern verschleppt wurden, Racheakten der Islamisten zum Opfer fallen.