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ECOWAS-Intervention in Mali soll früher starten

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ECOWAS-Intervention in Mali soll früher starten

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Während Frankreich in Mali die Vorhut macht, haben in der malischen Hauptstadt Bamako an diesem Dienstag Militärchefs der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS beraten, wie sie ihrerseits ihre Intervention beschleunigen können. Ursprünglich sollte die ECOWAS-Mission, die vom UN-Sicherheitsrat gebilligt worden war, erst im Herbst starten, damit die Truppen mehr Zeit zur Vorbereitung haben. Nun kündigte allein Nigeria schon an, vor der nächsten Woche sein Kontingent nach Mali zu entsenden. Das Training der Truppen werde dann allerdings noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Nigeria will mit voraussichtlich 900 Mann den Löwenanteil der ECOWAS-Mission in Mali stellen, die übrigen Nachbarländer wollen zwischen gut 100 und 500 Mann schicken.

Malis Nachbarstaaten wissen um das Risiko ihres Einsatzes: Einerseits wollen sie die islamistischen Extremisten zurückdrängen, andererseits droht ihnen Vergeltung durch Extremisten im eigenen Land. Außerdem könnte der Militärintervention in Mali ein Flüchtlingsdrama folgen.