Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Kontroverse im Europaparlament zum Mali-Einsatz


Redaktion Brüssel

Kontroverse im Europaparlament zum Mali-Einsatz

Belgien, Großbritannien und Deutschland sind bereit, den französischen Einsatz gegen islamistische Rebellen in Mali mit Flugzeugen für den Truppentransport zu unterstützen.
Der belgische Außenminister Didier Reynders versicherte, man wolle Frankreich beistehen und man werde international zusammenarbeiten. Unterdessen betonte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton vor dem Europaparlament in Straßburg die Notwendigkeit zur Eile. Der geplante Einsatz von 200 EU-Ausbildern in Mali müsse beschleunigt werden. Die Lage habe sich verändert.
Der grüne Europapolitiker Daniel Cohn-Bendit kritisierte, Ashton spreche in der ersten Person im Plural, doch den französischen Soldaten in Mali fehle jede Unterstützung. Man habe den Soldaten versprochen, ihnen Krankenschwestern zu schicken, sie aber aufgefordert, sich in Mali töten zu lassen.
An diesem Donnerstag kommen in Brüssel die EU-Außenminister zu einer Sondersitzung zu der Lage in Mali zusammen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Nächster Artikel

Redaktion Brüssel

EU schickt Militärausbilder nach Mali