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Syrienkonflikt soll vor den Internationalen Gerichtshof

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Syrienkonflikt soll vor den Internationalen Gerichtshof

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Diese Amateurvideos zeigen einen Luftangriff auf einen Vorort von Damaskus, bei dem mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen sind, darunter acht Kinder.
Gemeinsam mit mehr als 50 Ländern fordern deshalb auch Deutschland und die Schweiz, dass der Syrienkonflikt vor dem Internationalen Gerichtshof verhandelt wird.

Man müsse zahlreiche Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen untersuchen, so die Forderung der Länder in einem Brief an den Strafgerichtshof. Da eine politische Lösung nicht in Sicht ist, sei es das beste Mittel, in Den Haag für Gerechtigkeit zu sorgen.

Seit Beginn des Syrienkonflikts sind mehr als 60.000 Menschen ums Leben gekommen, viele davon Zivilisten.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad soll sich inzwischen die meiste Zeit nicht mehr in Damaskus, sondern auf einem Kriegsschiff im Mittelmeer befinden.

Im Flüchtlingslager in Atmeh im Norden des Landes leben etwa 12.000 Menschen in Zelten, darunter auch viele Kinder. Es mangelt an Nahrung, sanitären Einrichtungen und Medikamenten. Aufgrund des schlechten Wetters während der vergangenen Wochen hat sich deren Lage nochmal verschärft.