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Algerien: Tote bei Angriffen der Armee auf Geiselnehmer

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Algerien: Tote bei Angriffen der Armee auf Geiselnehmer

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Die Lage bei der Geiselnahme in Algerien bleibt unübersichtlich. Die algerische Armee hat die Entführer in der Erdgasanlage angegriffen.

Die algerische Nachrichtenagentur APS meldet, sechshundert Algerier seien befreit worden, dazu vier Ausländer. Zuvor hatte es eine Meldung gegeben, wonach 180 Algerier den Geiselnehmern entkommen seien.

Nach bisherigen Berichten wurden aber auch mehrere Ausländer getötet; ebenso wie einige der Geiselnehmer. Zuvor war sogar noch von weitaus mehr Opfern die Rede; genaue Zahlen kann es aber nicht geben.

Frankreichs Staatspräsident François Hollande sagt, was in Algerien passiere, bestärke ihn noch in seiner
Entscheidung für den Militäreinsatz im benachbarten
Mali. Man müsse dort die Angriffe der Terroristen aufhalten und den Afrikanern ermöglichen, dass Malis Norden von den Aufständischen zurückerobert werde.

Die islamistischen Entführer sehen die Geiselnahme als Reaktion darauf, dass Algerien französischen Kampfflugzeugen auf dem Weg nach Mali den Überflug erlaubt. Sie verlangen ein Ende des ausländischen Militäreinsatzes in Mali, der sich gegen ebenfalls islamistische Aufständische richtet.