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Berlusconi: "Die Medien sind doch alle links und helfen sich gegenseitig"

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Berlusconi: "Die Medien sind doch alle links und helfen sich gegenseitig"

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Der skandalumwitterte Silvio Berlusconi kämpft um ein neues Mandat als Regierungschef, hat den Umfragen zufolge aber die Mitte-Links-Konkurrenz deutlich vor sich. Im Interview mit euronews erklärt er, warum er ein Comeback versucht, teilt verbal gegen seine EU-Partner aus, und stellt seine Sicht auf Justiz und Medien dar. Das Interview in ganzer Länge läuft von diesem Donnerstagabend an.

euronews: “Vor allem die europäischen Medien, aber auch die internationalen, lieben Sie nicht so besonders. Woher kommt diese Einmütigkeit?”

Silvio Berlusconi: “Die Medien sind doch zumeist von links inspiriert. Und es gibt da eine Kette italienischer Medien – die generell links sind – eine Kette, die sich insbesondere um die linke Zeitung ‘La Repubblica” schart und die Freundschaften und enge Kontakte pflegt.”

euronews: “Ist ‘La Repubblica’ wirklich so mächtig, dass sie Zeitungen wie den ‘Economist’, ‘Liberation’ oder ‘Le Monde’ beeinflussen kann? Geben Sie dem Blatt nicht etwas zu viel Bedeutung?”

Silvio Berlusconi: “Das ist ein Netz, in dem einer dem anderen hilft. Sie reichen sich die Informationen weiter und greifen dann die selben Nachrichten auf. Das geht so: Ich bringe die Meldung und bitte Dich, sie aufzugreifen und dann kann ich sie wieder aufnehmen und sagen, das steht in der ‘Liberation’.”