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Französische Militärintervention löst Flüchtlingswelle aus

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Französische Militärintervention löst Flüchtlingswelle aus

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Seit Beginn der französischen Militärintervention in Mali verlassen immer mehr Menschen das Land. Mehr als 1000 Malier haben seit dem 11. Januar die Grenzen zu Mauretanien, Niger und Burkina Faso überquert. Schon der Vormarsch der Rebellen hatte eine Fluchtwelle ausgelöst. Hilfsorganisationen schätzen die Zahl der Flüchtlinge aus Mali auf 150.000, etwa ein Drittel ist nach Mauretanien geflohen.

Hier befürchtet man ein Übergreifen des Konfliktes.
Mauretaniens größtes Oppositionsbündnis hat sich entschieden gegen eine Beteiligung des Landes am Krieg in Mali ausgesprochen: “Wir lehnen das Konzept des Krieges ab. Krieg ist sinnlos und bringt nur Probleme nach Mauretanien”, sagt Oppositionsführer Ahmed Ould Daddah.

Bislang hat sich Mauretanien aus dem Konflikt herausgehalten. Wie aus französischen Regierungskreisen verlautet, hat Staatspräsident Mohammed Ould Abdel Azis gegenüber Präsident Hollande zu erkennen gegeben, dass man sich an der Aktion beteiligen würde, wenn man dazu aufgefordert werde.