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Nervenkrieg um ausländische Geiseln in Algerien

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Nervenkrieg um ausländische Geiseln in Algerien

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Der britische Außenminister William Hague hat bestätigt, dass bei der Geiselnahme in Algerien ein Brite getötet wurde.

Zudem befinden sich mehrere Briten in den Händen der Islamisten. Hague erklärte, ihre Familien seien informiert worden und London stünde im Kontakt mit der algerischen Regierung. Er sagte weiter:
“Dieser Angriff ist völlig inakzeptabel. Es war ein kaltblütiger Mord an Menschen, die einfach nur ihrer Arbeit nachgingen. Unabhängig davon, ob der Angriff mit Libyen oder Mali zusammenhängt, er lässt sich nicht rechtfertigen.”

Auch Norweger befinden sich in der Gewalt der Geiselnehmer. 13 Mitarbeiter des norwegischen Energiekonzerns Statoil wurden entführt.

Ministerpräsident Jens Stoltenberg erklärte, dass sich insgesamt 17 Norweger dort befanden, zwei seien leicht verletzt worden. “Norwegen nimmt die Lage sehr ernst. Es ist aber noch zu früh, um darüber zu spekulieren, wer dahinter steckt. Jetzt geht es erst einmal darum, unsere Landsleute nach Hause zu bringen und dafür zu sorgen, dass niemand ums Leben kommt,” so Stoltenberg.

Japans Regierung will im Laufe des Tages eine Pressekonferenz abhalten. Medienberichten zufolge sind fünf Japaner unter den Geiseln.