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Chinas Konjunktur wächst - aber langsamer


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Chinas Konjunktur wächst - aber langsamer

Für Chinas Wirtschaft war 2012 das schwächste Jahr seit 1999. Laut dem chinesischen Statistikamt legte das Bruttoinlandsprodukt um nur 7,8 Prozent zu. Zwar können Europas Volkswirtschaften von solchen Zahlen derzeit nur träumen, für chinesische Verhältnisse jedoch ist diese Plus kein rechter Grund zur Freude. Schließlich hatte die chinesische Konjunktur sich in den vorhergegangenen beiden Jahren deutlich stärker gezeigt, mit Wachstumsraten von 10,4 und 9,3 Prozent. Und auch wenn das Plus für 2012 noch über den Vorgaben der Regierung lag, ist das Statistikamt auf der Suche nach den Ursachen für die Verlangsamung. “Die Wirtschaftsentwicklung Chinas verändert sich, weil der Aufstieg zu schnell ging”, meinte der Chef der Behörde, Ma Jiantang. “Die Menschen achten mehr auf die Umwelt, sie wollen ihre Lebensqualität verbessern. Und angesichts dieser Veränderungen kann es keine so hohen Wachstumsraten mehr geben.”

Aber schon jetzt scheint Chinas Wirtschaft wieder Fahrt aufzunehmen. Im vierten Quartal betrug das Plus 7,9 Prozent, für die erste Jahreshälfte 2013 erwarten Experten dank neuer Stimulusmaßnahmen, dass die Konjunktur weiter an Schwung gewinnt. Mithelfen kann dabei die boomende Autoindustrie. Zudem kaufte Peking zuletzt immer mehr Gold und könnte mittlerweile über die zweitgrößten Goldreserven der Welt verfügen.

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